Ich kenn´ jemanden, der ist gerade in der „Waruum“-Phase. Auf jeden Satz bekomme ich ein „Waruum“ zurückgeschmettert. Allermeistens gibts auf die Frage allerdings keine Antwort. Oder ich weiß sie selbst nicht. Oder ich kann´s nicht erklären. Drum beantworte ich oft gar nicht das „Warum“, sondern vertiefe einfach das Gespräch – oder schwenke komplett auf andere Dinge. Ich hab das Gefühl, es geht eh (noch) nicht um die Frage nach dem „Warum“ , ich hab ehr das Gefühl das „Waruum“ ist eigentlich ein verkapptes „erzähl mir  mal was“. Und so erklärte ich heute dem Kind die Zeit. Sie erkennt am Stand der Zeiger wann Bettzeit ist und will wissen warum die Zeiger wandern. Ich erkläre Tag und Nacht und noch viel mehr und letztendlich landete ich beim Satz: “ Und morgen ist heute gestern“ – das rüttelte mich selbst halb schockiert aus meinen Erklärungen …  und ich war ssssehr erleichtert, das sie nur erstaunt guckte und kein neues „Waruum“ gefragt hat.